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Wir fordern Transparenz und politische Aufarbeitung im Fall LUKS

30. Mai 2025 – Die Mitte Kanton Luzern sieht sich durch die jüngsten Entscheide der LUKS-Führung bestätigt: Rund um die Regionalspitäler – insbesondere in Wolhusen – gab es seit Jahren erhebliche Führungsprobleme. Die sofortige Abberufung der Standort-Co-Leitung Wolhusen sowie der Leiterin Regionen durch den Verwaltungsrat der LUKS AG auf Basis eines externen Gutachtens lässt keinen anderen Schluss zu. Diese Missstände führten zu einem massiven Vertrauensverlust in der Bevölkerung und veranlassten den Kantonsrat ein Spitalgesetzes zu beschliessen, welches am 18. Mai 2025 der Bevölkerung zur Abstimmung vorgelegt und auch angenommen wurde. Aus der Medienmitteilung der LUKS AG ist zu entnehmen, dass auch der Chefarzt Medizin am Standort Wolhusen fristlos entlassen wurde. Dies wirft für uns einige Fragen auf und Die Mitte erwartet, dass diese Entlassung auch sachlich korrekt geklärt wird.

Politische Verantwortung ernst nehmen – Expertenbericht offenlegen

Die Mitte Luzern erinnert daran, dass das Luzerner Kantonsspital mit Unterstützung der Politik in eine Aktiengesellschaft überführt wurde. Entsprechend sind Personalentscheide grundsätzlich Sache des Verwaltungsrats. Wenn aber – wie nun geschehen – politische Gremien wie die GASK und die AKK laufend informiert worden sein sollen, dann müssen diese nun auch inhaltlich Zugang zum vollständigen Expertenbericht erhalten. Das ist bis heute offenbar nicht der Fall.

Die Mitte fordert deshalb:

  • Eine vollständige Offenlegung des Expertenberichts an die zuständige Aufsichtskommission (AKK).
  • Eine politische Aufarbeitung in der AKK unter Einbezug der betroffenen Personen und unter Wahrung der Persönlichkeitsrechte.

Vertrauen braucht Offenheit

Nur durch Transparenz und Aufklärung kann das notwendige Vertrauen in die LUKS AG und ihre Führung wiederhergestellt werden – bei Politik und Bevölkerung gleichermassen. Das ist aus Sicht der Mitte Kanton Luzern auch eine zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung des Planungsberichts Gesundheitsversorgung, der im Dezember 2024 vom Kantonsrat einstimmig verabschiedet wurde. Zudem erwarten wir von der LUKS-Führung konkrete Aussagen dazu, wie sie künftig eine verlässliche Führungs- und Vertrauenskultur sicherstellen will.

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