Die Mitte unterstützt eine moderne Verwaltung: digital, verlässlich und weiterhin nahe bei den Menschen.
Der Kantonsrat hat die Volksinitiative „Digitalisierung jetzt!“ der Jungfreisinnigen in erster Lesung mehrheitlich abgelehnt und stattdessen einstimmig den Gegenvorschlag der Regierung unterstützt.
Die Digitalisierung der Verwaltung ist längst Realität und betrifft Bevölkerung wie Unternehmen gleichermassen. Die Mitte begrüsst deshalb das Ziel, staatliche Dienstleistungen moderner, einfacher und digital zugänglicher zu gestalten. Die Initiative geht jedoch zu weit: Eine starre Verankerung eines „digital first“-Prinzips in der Verfassung wird der Dynamik der Digitalisierung nicht gerecht. Digitalisierung ist ein laufender Prozess und braucht flexible sowie pragmatische Lösungen.
Der Gegenvorschlag der Regierung überzeugt deutlich mehr. Mit dem neuen E-Government-Gesetz soll eine solide Grundlage geschaffen werden, damit Verwaltungsdienstleistungen digitaler, effizienter und benutzerfreundlicher werden.
Wichtig bleibt aus Sicht der Mitte: Digitalisierung darf niemanden ausschliessen. Analoge Zugänge müssen weiterhin möglich bleiben – gerade für Personen mit wenig digitaler Erfahrung oder Menschen, die digitale Angebote bewusst zurückhaltend nutzen.
Die Schlussabstimmung – einschliesslich eines Sonderkredits von 12,3 Millionen Franken für den Weiterbetrieb der digitalen Infrastruktur – folgt nach der zweiten Lesung.
Die Mitte setzt sich weiterhin für eine Verwaltung ein, die für alle da ist – modern, verlässlich und nahe bei den Menschen.