Die Mitte hat dazu beigetragen, dass die Probleme rund um den Verkehrsfluss beim Schlottermilchkreisel in Sursee durch die Regierung erkannt sind. Wie jetzt, Schottermilchkreisel oder Schlotterkreisel… nein Schlottermilchkreisel ist die richtige Bezeichnung.
Der Vorstoss P 202 von Thomas Meier zum angesprochenen Kreisel wurde teilweise erheblich überwiesen und hat die volle Erheblichkeit nur um sechs Stimmen verpasst, weil die Formulierung im Vorstoss, «entfernen der Fussgängerstreifen» zu einseitig war. Insbesondere haben wir auf folgende Punkte hingewiesen:
1. Die bestehende Unterführung ist weder behindertengerecht noch Velotauglich. Die Velos könnten geschoben werden.
2. Die Umsetzung von Resultaten aus der vom Regierungsrat gewünschten Betrachtung mit gesamtheitlichem Ansatz würden noch viele Jahre auf sich warten lassen, wenn vorher nicht Alternativen geprüft und umgesetzt werden.
3. Es ist unumstritten, dass die im Jahr 2023, aus Gründen der Baustelle Brücke Allmendstrasse eingesetzten Lotsen, eine eindeutige und grosse Verbesserung des Verkehrsflusses zur Folge hatten.
Eine Lösung mit Lotsen funktioniert aus Kostengründen nicht. Eine Lösung über die Sensibilisierung der Kantischüler scheint ebenfalls nicht zu funktionieren, wurde diese Thema doch schon mehrfach medial und auch hier im Rat aufgeworfen. Auch eine Sensibilisierung der Velofahrerenden ist schwierig, da das Velo in der bestehenden Unterführung geschoben werden müsste. Die Tatsache, dass manche dieser Verkehrsteilnehmer sich ein «Vortrittsrecht» nehmen, ist zudem nicht förderlich.
Der heutige Zustand ist nicht nur deshalb gefährlich und unhaltbar, er wird durch die steigenden Mobilitätansprüche stetig schlimmer.
Auch der ÖV muss in Stosszeiten einstecken. Der Regierung wurde mit der teilweisen Erheblichkeit trotzdem ein Auftrag erteilt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, ob Lösungen mit Lichtsignalen, Barrieren, einzelne Sperrungen von Fussgängerstreifen oder andere Massnahmen sinnvoll sind.