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Kraftvoller Start ins Jahr 2025

15. Januar 2025 – Rund 240 Delegierte und Gäste trafen sich am Mittwochabend, 15. Januar 2025 in der Mehrzweckhalle Teufmatt in Adligenswil zur ersten Delegiertenversammlung der Mitte Kanton Luzern im Jahr 2025. Im Fokus standen der Jahresauftakt und die Abstimmungsvorlagen vom 9. Februar 2025. Ein Ja zum Stimmrechtsalter 16 und ein Nein zur Umweltverantwortungsinitiative. Darüber hinaus erhielten die Anwesenden einen spannenden Einblick in das Leben von Brigitte Hauser-Süess, die in ihrer beruflichen Laufbahn mit fünf Bundesräten zusammengearbeitet hat.

Mitsprache der jüngeren Generation ermöglichen

Die kantonale Volksinitiative «Ja zum Stimmrechtsalter 16!» fordert, dass sich künftig im Kanton Luzern junge Schweizer/-innen politisch aktiv beteiligen können. Die Mitte Kanton Luzern würdigte das starke Engagement ihrer Jungpartei sowie anderer Jungparteien und Verbände, die die Volksinitiative erfolgreich lanciert haben.

Die Initiative wurde an der Delegiertenversammlung kontrovers diskutiert. Unter der gekonnten Podiumsleitung von Raphael Prinz, Journalist bei SRF Zentralschweiz, diskutierten für das Anliegen Rahel Estermann (Kantonsrätin Grüne) und Florian Thalmann (Präsident der Jungen Mitte Kanton Luzern) gegen Jasmin Ursprung (Kantonsrätin SVP) und Thomas von Allmen, (Vorstandsmitglied der Jungfreisinnigen Schweiz). Die beiden Befürworter konnten die Delegierten mit den Argumenten überzeugen, dass die politischen Anliegen von heute die jungen Menschen von morgen am längsten betreffen und Jugendliche bereits jetzt schon weittragende Entscheide in ihrem Leben, wie bspw. jener der Berufswahl treffen müssen. Die Delegierten fassten mit 116 Ja : 109 Nein : 0 Enthaltungen die Ja-Parole zur kantonalen Vorlage.

Radikale Initiative für die Umwelt war chancenlos

Der Entlebucher Mitte Nationalrat Pius Kaufmann stellte die Umweltverantwortungsinitiativen vor. Er ging dabei auf die Pro- und Contra-Argumente ein. Die Delegierten teilten die Meinung der Mitte-Bundeshausfraktion, welche einstimmig gegen die Initiative votierte. Sie ist zu radikal und würde einen grossen Einschnitt für die Konsumentinnen und Konsumenten bedeuten. Sei es bei der Konsumauswahl oder den explodierenden Preisen, welche die Initiative zur Folge hätte. Die Nein Parole wurde von den Delegierten mit 11 Ja : 215 Nein : 0 Enthaltungen beschlossen.

Die Insiderin in Bundesbern mit Luzerner Wurzeln

Zum Jahresauftakt gelang es der Luzerner Kantonalpartei eine spannende Referentin zu gewinnen. Brigitte Hauser-Süess, gebürtige Luzernerin, war nicht nur Walliser CVP-Grossrätin und Präsidentin der CVP Frauen Schweiz, sondern auch Mitarbeiterin von fünf Mitgliedern der Landesregierung. Ihre Karriere in Bundesbern startete sie bei Ruth Metzler-Arnold. Anschliessend folgten Anstellungen bei Christoph Blocher, Eveline Widmer-Schlumpf, Doris Leuthard und bis zum Jahresende als persönliche Beraterin von Bundesrätin Viola Amherd. In all diesen Jahren erhielt Brigitte Hauser-Süess einen sehr internen und spannenden Blick in die Bundesverwaltung. Moderator Raphael Prinz gelang es, der Insiderin spannende und humorvolle Geschichten aus einem politisch geprägten Leben zu entlocken.

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