Grosser Dank an Regierungsrat Reto Wyss
26. Juni 2026 – Die Mitte Kanton Luzern nimmt Kenntnis von der angekündigten Nachricht, dass Regierungsrat Reto Wyss bei den Gesamterneuerungswahlen 2027 nicht mehr zur Wiederwahl antritt. Die Partei dankt dem sehr engagierten Finanzdirektor und ehemaligen Bildungs- und Kulturdirektor Reto Wyss für seine grossartigen Leistungen zugunsten des Kantons Luzern und seiner Bevölkerung ganz herzlich. Die Mitte Kanton Luzern leitet umgehend den Nachfolgeprozess ein. Sie will weiterhin mit zwei Sitzen in der Kantonsregierung Verantwortung übernehmen und den Kanton Luzern gestalten.
Vielseitiges und wirkungsvolles Engagement
Der Rothenburger Reto Wyss ist seit 2011 Mitglied der Luzerner Kantonsregierung. In den ersten zwei Legislaturen seiner Amtszeit war Wyss Bildungs- und Kulturdirektor und seit 2019 Finanzdirektor des Kantons Luzern. Vor seiner Wahl in den Regierungsrat amtete der selbstständige Bauingenieur von 1998 bis 2011 als Gemeindepräsident von Rothenburg. Mit seiner ruhigen, verbindenden und lösungsorientierten Art geniesst er weit über die Parteigrenzen hinaus grosse Anerkennung. Durch seine beharrliche Sachpolitik und sein glaubwürdiges Engagement hat sich Reto Wyss das Vertrauen vieler Menschen erarbeitet. Auch in der Luzerner Bevölkerung ist er beliebt, was seine stets souveränen Wiederwahlergebnisse eindrücklich bestätigen.
Der direkte Bezug zur Bevölkerung sowie die Pflege von Traditionen und Brauchtum liegen Reto Wyss besonders am Herzen. Dies zeigte sich nicht nur durch seine zahlreichen Besuche an öffentlichen Veranstaltungen, sondern auch durch sein persönliches und freiwilliges Engagement. So präsidierte er beispielsweise das OK des Schweizerischen Trachtenchorfests 2026 in Sursee und engagiert sich bei den Hergottskanonieren Luzern, deren Kommandant er während elf Jahren war.
Weiterentwicklung trotz Spardruck
In seiner Zeit als Bildungs- und Kulturdirektor gelang es Reto Wyss trotz grossem Spardruck, die Luzerner Bildung und Kultur weiterzuentwickeln. So wurde in seiner Amtszeit beispielsweise der Lehrplan 21 eingeführt. Ein grosses Anliegen war es ihm in dieser Zeit, Gespräche mit möglichst vielen Akteurinnen und Akteuren zu suchen, um tragfähige Lösungen zu entwickeln. Auch die Luzerner Bevölkerung bestätigte den Kurs von Wyss in seiner Amtszeit als Bildungs- und Kulturdirektor. So lehnte sie, wie von der Regierung empfohlen, die Bildungs-Initiative an der Urne ab und auch die Forderung, dass künftig nur noch eine Fremdsprache an der Primarschule unterrichtet wird. Insbesondere die Besuche an der Basis, in den Schulen sämtlicher Stufen und Regionen, waren ihm eine Herzensangelegenheit. Dies galt auch für die Berufsbildung. So amtete Wyss unter anderem als Präsident der Stiftung Swiss Skills und engagierte sich national an vorderster Front für ein starkes duales Bildungssystem.
Finanzdirektor mit Augenmass
Seit 2019 ist Reto Wyss Finanzdirektor des Kantons Luzern. Dank der konsequenten Weiterführung der erfolgreichen Finanz- und Steuerpolitik geht es dem Kanton Luzern heute finanziell so gut wie noch nie und dies trotz rekordhohen Investitionen. Seine Zeit als Finanzdirektor brachte insbesondere mit der Corona-Pandemie auch einige Herausforderungen mit sich. Unter Wyss Amtszeit konnte der Kanton Luzern aber nicht nur zahlreiche Investitionen in Leistungsausbau und Infrastrukturprojekte tätigen, sondern auch mehrmals die Steuern senken. Insbesondere mit der Steuergesetzrevision 2025 setzte Reto Wyss einen grossen Meilenstein für die steuerliche Entlastung insbesondere von Familien sowie innovative Anreize für Unternehmen. Diese Massnahmen generieren einen grossen Mehrwert für die Standortattraktivität des Kantons Luzern.
Die Mitte Kanton Luzern dankt Reto Wyss schon heute für seinen unermüdlichen Einsatz für die Luzerner Öffentlichkeit und die Partei.
Nachfolgeprozess wird aufgegleist
Durch die Ankündigung der Nichtwiederkandidatur von Regierungsrat Reto Wyss für die Legislatur 2027-2031 kann ein solider Nominationsprozess innerhalb der Partei gestartet werden. Die Partei- und Wahlkampfleitung ist überzeugt, dass Die Mitte über viele profilierte und bestens qualifizierte Persönlichkeiten verfügt, welche das Amt in der kantonalen Exekutive ausführen könnten. Als grösste Partei im Kanton Luzern will Die Mitte weiterhin mit zwei Persönlichkeiten in der Kantonsregierung Verantwortung übernehmen und den Kanton Luzern aktiv gestalten.
Die Mitte Kanton Luzern kennt das freie Ämterbewerbungsverfahren. Die Orts- und Wahlkreisparteien sind nun aufgerufen, Kandidatinnen und Kandidaten zuhanden der Kantonalpartei zu nominieren. Die Partei wird kommenden Dienstagmorgen, 30. Juni 2026 informieren, bis wann die Eingabefrist für offizielle Kandidaturen ist und welche Anforderungen an eine Regierungsratskandidatur gestellt werden. Die abschliessende Nomination durch die Kantonalpartei erfolgt an der kantonalen Delegiertenversammlung vom Montag, 12. Oktober 2026 um 19.30 Uhr, in der Festhalle Willisau.
