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Fairplay sieht anders aus

8. September 2026 – Ende September stimmen die Stimmberechtigten des Kantons Luzern über die kantonale Volksinitiative «Gegen Fan-Gewalt» und den Gegenvorschlag ab. Als Initiantin der Initiative hat Die Mitte Kanton Luzern einige Massnahmen im Abstimmungskampf getroffen, welche für das politische Anliegen werben. Mehrere Rückmeldungen aus den Ortsparteien zeigen nun, dass viele Pro-Plakate im öffentlichen Raum durch Vandalismus demoliert oder gar entfernt wurden. Für Die Mitte ist klar: Fairplay sieht anders aus. Politische Auseinandersetzungen dürfen engagiert und kontrovers geführt werden. Sachbeschädigung und Zerstörung haben dabei jedoch keinen Platz. Unabhängig davon, welche Meinung auf einem Plakat vertreten wird. Respekt vor anderen politischen Positionen gehört zu einer lebendigen Demokratie.

Vandalismus ist demokratiefeindlich

Die Vorfälle der vergangenen Tage zeigen eine traurige Parallele zu dem Problem, das die Initiative bekämpfen will: Es ist eine kleine, anonyme Gruppe von Chaoten, die durch ihr aggressives und illegitimes Handeln den demokratischen Diskurs torpediert. So wurden an einigen Standorten im Kanton die Plakate für die Initiative gewaltsam entfernt oder vor Ort demoliert. Beispielsweise wurden an einem Plakatstandort in Horw schon mehr als sechs Mal die Plakate zerstört oder entwendet. Ende letzte Woche wurden diese gar in weniger als zwei Stunden wieder entwendet, nachdem die Ortspartei die Plakate wieder ersetzt hat.

Die Mitte hält fest, dass dieses Verhalten und die mehrfachen Vandalenakten an Abstimmungsmassnahmen wie bspw. Plakaten einer fairen Diskussion mit inhaltlichen Argumenten schaden und äusserts demokratiefeindlich sind. Die mutwillige Zerstörung von Plakaten ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Angriff auf die politische Kultur in unserem Kanton. Die Mitte appelliert daher an Fairplay – auch im Abstimmungskampf.

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