Zwei Mal JA und hoher Besuch in Hofdere
18. August 2025 – Gegen 280 Delegierte und Gäste versammelten sich am Montagabend, 18. August 2025 im Kulturzentrum Braui in Hochdorf zur kantonalen Delegiertenversammlung der Luzerner Mitte. Neben der Parolenfassung rund um die Abschaffung des Eigenmietwerts, welche bei den Delegierten eine Mehrheit fand, stand der Besuch des neuen nationalen Parteipräsidenten Philipp Matthias Bregy im Zentrum der Versammlung. Bereits im Vorfeld fasste der kantonale Parteivorstand einstimmig die Ja Parole zur E-ID.
Dauerbrenner Eigenmietwert
Die Thematik rund um den Eigenmietwert beschäftigt die Schweizer Politik schon seit Jahren. Mit der Bundesvorlage über die kantonalen Liegenschaftssteuern auf Zweitliegenschaften liegt nun eine Vorlage zur Abstimmung bereit, welche die fiktive Steuer auf Wohneigentum definitiv abschaffen will. In einer engagierten Diskussion debattierten Leo Müller, Nationalrat Die Mitte Kanton Luzern und Ursula Zybach, Berner SP-Nationalrätin über die Vorlage. Zybach betonte in ihrem Contra-Votum, dass die steuerliche Ungleichheit zwischen Mietenden und Wohneigentümer heute schon gross. Zudem wären Bund, Kantone und Gemeinden mit hohen Steuerausfällen konfrontiert. Für die Vorlage weibelte Müller mit den Argumenten, dass heute Wohneigentümer Steuern auf ein fiktives Einkommen bezahlen müssen, welche vor allem Familien und ältere Menschen bestraft. Zudem stärkt die Vorlage die Selbstverantwortung. Denn Schulden werden nicht mehr länger steuerlich bevorzugt und das Abzahlen lohnt sich. Die Delegierten folgten den Argumenten von Leo Müller und fassten mit 222 Ja : 33 Nein : 6 Enthaltungen die klare Ja-Parole.
Ein wichtiger Schritt für mehr Digitalisierung
Bereits vor der Delegiertenversammlung befasste sich der kantonale Parteivorstand mit der zweiten Bundesvorlage. In einem Referat von Dominik Blunschy, Nationalrat Die Mitte SZ wurden die Vor- und Nachteile des Bundesgesetzes über den elektronischen Identitätsnachweis und andere elektronische Nachweise, kurz E-ID, erläutert. Die Mitglieder des Parteivorstands fassten nach den Ausführungen von Blunschy mit 60 Ja : 0 Nein : 0 Enthaltungen die einstimmige Ja-Parole. Die Anwesenden waren überzeugt, dass es nun eine staatliche geprüfte und sichere elektronische Identität braucht, um Behördengänge, online Käufe sicher zu tätigen und insbesondere den Jugendschutz massiv zu stärken. Bereits viele andere Länder kennen eine E-ID und die Schweiz darf hier den Anschluss nicht verpassen, um international wettbewerbsfähig und auch im Netz sicher zu bleiben.
Ein nahbarer Parteipräsident
Ende Juni 2025 wählten die Delegierten der Bundespartei den Walliser Die Mitte Nationalrat und Bundeshaus-Fraktionschef Philipp Matthias Bregy zum neuen, nationalen Parteipräsidenten. Die Mitte Kanton Luzern liess es sich nicht entgehen und lud den frischgebackenen Präsidenten zur Delegiertenversammlung ein. In einem lockeren Talk fragte die kantonale Präsidentin, Karin Stadelmann, den neuen Präsidenten nach seinen politischen Zielen und Strategien für die Partei. Natürlich durften auch persönliche und lockere Fragen nicht fehlen. Die Delegierten waren begeistert von der sympathischen Art aber auch den klaren Haltungen von Bregy und schenkten ihm nach dem Austausch mit Stadelmann einen langanhaltenden Applaus. Die Mitte Kanton Luzern wünscht Philipp Matthias Bregy viel Erfolg in der neuen Aufgabe und freut sich auf eine gute und enge Zusammenarbeit.
