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Medienmitteilung – Die Mitte Frauen Kanton Luzern

Online-Veranstaltung vom 30.03.2022 Sicherheitspolitik und Humanitäre Hilfe Blick von Seiten Politik und Praxis

An der, aus aktuellem Anlass, kurzfristig organisierten Veranstaltung im virtuellen Raum, wurden viele interessierte Frauen und ein Mann von Nationalrätin Ida Glanzmann und Oblt Urs Stöckli, Mitglied der Rettungskette, zur Lage in der Ukraine informiert.

Ida Glanzmann, Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission, berichtete über die politische Seite und, dass Die Mitte bereit sei, mehr Mittel in die Armee zu investieren, ganz besonders, um die Sicherheit der Schweiz zu gewährleisten. Eindrücklich sei die überwältigende Hilfsbereitschaft und Solidarität mit den ukrainischen Flüchtlingen. Sie hoffe, dass diese auch noch anhält, wenn der Krieg nicht mehr so neu ist, sondern Durchhaltewille gefordert sei.

Die Schweiz sei gut eingebunden in den Verbund der europäischen Länder durch die Mitwirkung in der OSZE. Auch das Mittragen der von der EU, verhängten Sanktionen sei sehr wichtig.

Urs Stöckli führte die verschiedenen Schritte im Aufbau der humanitären Hilfe in Krisengebieten aus. Er betonte, wie Ida Glanzmann zuvor, mehrmals, dass wir auf die bestehenden nationalen und kantonalen Strukturen bauen sollen, auch wenn es manchmal den Anschein hat, dass zu wenig zu langsam passiere. Die Kanalisation der Hilfe ist entscheidend für das Gelingen und die seriöse Hilfe. In der Presse kann man des Öfteren von frustrierten Personen, die mit viel gutem Willen Hilfe leisten wollen, lesen. Das hat damit zu tun, dass zwar gute Hilfestrukturen zur Verfügung stehen, in einer solch ausserordentlichen Lage aber oft personelle Ressourcen fehlen. Dies bestätigte auch Wikons Gemeindepräsidentin Michaela Tschuor. Sie berichtete aus erster Hand von der Situation in ihrer Gemeinde.

Auf die Frage aus der Runde, wie man überhaupt an seriöse Informationen komme, verwies Ida Glanzmann auf das Dossier auf der Homepage des VBS und auf die gut recherchierten Artikel in der NZZ.

Auf viel Unverständnis stösst immer wieder die Haltung der NATO, nicht aktiver in den Krieg einzugreifen. Ida Glanzmann führte aus, dass die NATO ein Verteidigungsbündnis sei. Um direkt eingreifen zu dürfen, wie z.B. in Afghanistan, bedürfe es eines Auftrags der UNO.

Auf die Frage, wie die Schweiz auf einen Angriff wie in der Ukraine reagieren würde, sagte Ida Glanzmann, dass sie auf den Chef der Armee vertraue, dass genügend Armee- Angehörige mobilisiert werden können. Ob die Schweizer zur Verteidigung bis zum letzten so bereit wären wie die ukrainische Zivilbevölkerung liess sie im Raum stehen.

Fazit der Ausführungen:

  • Wichtig ist die koordinierte Erfassung aller Hilfeleistungen.
  • Es braucht Geduld, bis alle Mechanismen der Hilfeleistung reibungslos funktionieren.
  • Indem man die etablierten Hilfswerke wie etwa die Glückskette oder die Caritas unterstützt, geht man sicher, dass sinnvolle Hilfe am richtigen Ort geleistet wird.
  • Die Solidarität muss aufrechterhalten werden, auch wenn die akute Phase vorbei ist.
  • Die Schweizerinnen und Schweizer müssen mit steigenden Preisen rechnen.

Die Präsidentin der Mitte Frauen Kanton Luzern, Monika Emmenegger, dankte zum Schluss den beiden Referenten und allen Teilnehmenden.

 

Für Rückfragen:

Monika Emmenegger, Präsidentin Die Mitte Frauen Kanton Luzern / 078 610 90 52

 

 

Leitungsteam Die Mitte Frauen Kanton Luzern:

Claudia Bernasconi, Greppen, Kantonsrätin, Gemeindepräsidentin

Petra Renggli Hodel, Entlebuch, Gemeinderätin

Karin Stadelmann, Luzern, Kantonrätin, Vizepräsidentin Die Mitte Kanton Luzern

Susanne Stöckli, Sursee, Ortspartei

Michaela Tschuor, Wikon, Gemeindepräsidentin, Vizepräsidentin Die Mitte Kanton Luzern

Claudia Wedekind, Ermensee, Kantonsrätin

 

Hildisrieden, 04.04.2022

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